Das Meer und der Wind

Weitgereist - nie angekommen

Das Meer und der Wind

Weit herum gekommen,

in Tälern verirrt,

in Wüsten verbrannt,

an Bergen verausgabt.

Um die innere Unruhe zurück zu lassen.

Ohne Ziel, doch „mehr“ zu finden.

Da steh ich nun.

Fasziniert von Deiner Schönheit,

Form, Farbe und Geruch aufsaugend. 

Die Beständigkeit der Veränderung,

begleitet von den Gezeiten.

Im Spannungsfeld zwischen Loslassen und Umarmung.

Tiefe Gefühle, dem Auge verborgen.

Deinen Strömungen folgend,

Dich begleiten,

wohin auch immer.

Verstehen was Dich bewegt.

Dabei sein,

wenn Eisberge schmelzen.

Wenn lang Erstarrtes in Bewegung komm

Lust am Leben.

Teilhaben an Deiner elementaren Wirkung.

Neue Ufer.

Unbekanntes.

Zeige mir die Küsten,

die Du zärtlich gestreichelt hast.

Deine Feuchtigkeit aufsaugend.

Lustvoll im Regen mit Dir vereint.

Kreislauf der Erneuerung.

Kraft schöpfen in Deiner Ruhe.

Sanft Deine Haut berühren.

Nur ein leichtes Kräuseln verrät,

dass Du mich bemerkt hast.

Kreativ sein.

Neue Formen

mit Dir ausprobieren

und verwerfen.

Gemeinsam. Team. Partner.

Ich will der Sauerstoff sein,

mich in Dir versenken,

und sollte es mein letzter Atemzug sein.

Ganz dicht

an Deiner Seite stehen

wenn es die Sache erfordert.

Gemeinsam ausruhen und relaxen,

wenn es vorbei ist.

Deinen Geheimnissen näher kommen.

Ohne Angst.

Respektvoll.

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Bestkes Thomas

Bestkes Thomas, ein echter Sauerländer, trägt die Region bis heute in Stimme und Haltung. Aufgewachsen zwischen Wiesen, Treckern und Schützenfesten – mit Lagerfeuer, Schwimmenlernen in der Nuhne und Fahrradfahren auf einem viel zu großen 28-Zoll-Rad. Das schmiedet Charakter.

Parallel die Jugend im Ruhrgebiet.: Baustellen erforschen, weggeworfene Pfandflaschen einlösen, Schrott verkaufen, im elterlichen Betrieb mit anpacken, Gymnasium, Abitiur, BWL-Studium. Heute verbindet er bäuerliche Schlauheit mit akademischer Klarheit, Humor mit Verantwortung und eine gesunde Portion Selbstironie.

Wer gelernt hat, Forellen mit bloßen Händen zu fangen und nicht aufzugeben, bleibt auch in stürmischen Zeiten standfest.

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