Der Irrgarten

Zeit sich neu zu orientieren

Der Irrgarten

Plötzlich bist Du da.

Die Antwort in Person.

Ich höre Deine Stimme,

ahne Deine Nähe,

spüre Deine Ausstrahlung.

Will bei Dir sein.

Hohe Hecken trennen uns.

Unüberschaubar, knorrig, dornig,

lange vor uns angelegt,

schützend doch abweisend,

vertraut doch verwirrend.

Aber grün.

Und grün ist die Hoffnung.

Wir begegnen uns an Wegkreuzungen,

verabschieden uns an Abzweigungen.

Verlieren uns.

Suchen uns.

Immer wieder und wieder …

Vermeintliche Abkürzungen,

falsche Wegzeichen,

viele Sackgassen.

Schlage gewaltvolle Schneisen.

Will zu Dir.

Will weg.

Will die Freiheit in Fesseln erleben.

Jedes Treffen eine Symphonie.

Jeden Trennung ein Requiem.

Ich wünschte ich wäre ein Gärtner

und könnte alles neu pflanzen.

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Bestkes Thomas

Bestkes Thomas, ein echter Sauerländer, trägt die Region bis heute in Stimme und Haltung. Aufgewachsen zwischen Wiesen, Treckern und Schützenfesten – mit Lagerfeuer, Schwimmenlernen in der Nuhne und Fahrradfahren auf einem viel zu großen 28-Zoll-Rad. Das schmiedet Charakter.

Parallel die Jugend im Ruhrgebiet.: Baustellen erforschen, weggeworfene Pfandflaschen einlösen, Schrott verkaufen, im elterlichen Betrieb mit anpacken, Gymnasium, Abitiur, BWL-Studium. Heute verbindet er bäuerliche Schlauheit mit akademischer Klarheit, Humor mit Verantwortung und eine gesunde Portion Selbstironie.

Wer gelernt hat, Forellen mit bloßen Händen zu fangen und nicht aufzugeben, bleibt auch in stürmischen Zeiten standfest.

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