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Die Wüstenrose

Zwischen Sehnsucht, Zerbrechlichkeit und der leisen Kraft, die bleibt

Begegnung jenseits von Logik

Die Wüstenrose

وردة الصحراء

Nicht jeder Schritt im Sand wird vom Wind verweht.
Manche sind Offenbarungen und verändern die Landschaft.

Du warst plötzlich da.
Unangekündigt.
Als Unterbrechung der Leere.

Der Horizont, eben noch stumm,
trug plötzlich Deinen Schatten,
als hätte die Wüste selbst beschlossen,
für einen Augenblick zu sprechen.

Eine Rose,
die nicht vom Wasser lebt,
sondern vom Widerstand.

Nicht gepflanzt.
Nicht gerufen.
Nicht erklärbar.

Und doch mit einer Selbstverständlichkeit,
die nur Dinge besitzen,
die nicht von dieser Welt abhängig sind.

Entzug

Deine Gegenwart war kein Versprechen.
Eher ein Gleichgewicht:

Zwischen Nähe und Entzug,
zwischen Gabe und Entgleiten.

Du gabst,
als wäre es nichts.

Ein Blick,
der nicht suchte und doch fand.

Eine Stimme,
die nicht überzeugen wollte
und doch eine Resonanz erzeugt
wie ein Wassertropfen
in einer Tropfsteinhöhle.

Und kaum hatte meine Seele begriffen,
dass sie wieder atmet,
warst Du fort.

Als hätte dich der Wind
nur ausgeliehen
und ohne weitere Erklärung zurückgefordert.

Doch Täuschungen hinterlassen keine Spuren.
Du schon.

Nicht sichtbar,
aber wirksam.

Wie ein leiser Überschuss an Leben
in einer Welt,
die gelernt hat, mit Mangel zu rechnen.

Zerbrechlichkeit

Und unter der Form,
die andere bewundern,
liegt etwas,
das kaum jemand zu sehen vermag:

Eine feine Bruchlinie.

Nicht laut genug,
um bemerkt zu werden,
doch tief genug,
von sensiblen Sinnen erkannt zu werden.

Denn was dich formt,
ist nicht nur Stärke.

Es ist auch das Zarte,
das dich verletzlich macht.

Wie jene Rosetten aus Sand,
geboren aus Druck und Zeit,
von kristalliner Schönheit –
und doch
zerbrechlich in der Berührung.

Ein falscher Griff,
und sie zerfallen.

Nicht, weil sie schwach sind.
Sondern weil ihre Ordnung
zu fein ist
für grobe Hände.

Niemand sieht das.

Nicht die,
die dich betrachten.
Nicht die,
die über dich bestimmen wollen.

Und vielleicht glaubst du selbst,
du müsstest stärker sein,
als du es bist.

Doch gerade dort,
wo du zerbrechlich bist,
liegt deine Wahrheit.

Nicht jeder ist dazu bestimmt,
dich zu halten.

Nicht jeder versteht,
wie man dich berührt,
ohne dich zu zerstören.

Und vielleicht –
ist es nicht ihre Aufgabe.

 

Aufbruch

Und eines Tages
wird kein Schritt mehr zögern.

Kein Blick zurückfallen
auf Veränderungen,
die längst überfällig waren.

Nicht als Flucht.
Nicht als Bruch.

Sondern als das stille Einverständnis
mit Dir selbst.

Bis zu diesem Tag bist Du eine Spur
im Unsichtbaren:

Eine Verschiebung im Innersten,
die nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.

Du bist keine Verheißung.
Du bist ein Beweis.

Der Beweis, dass selbst im Entzug
etwas wachsen kann,
das sich nicht entziehen lässt.

Wüstenrose in Arabien

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Bestkes Thomas, ein echter Sauerländer, trägt die Region bis heute in Stimme und Haltung. Aufgewachsen zwischen Wiesen, Treckern und Schützenfesten – mit Lagerfeuer, Schwimmenlernen in der Nuhne und Fahrradfahren auf einem viel zu großen 28-Zoll-Rad. Das schmiedet Charakter.

Parallel die Jugend im Ruhrgebiet.: Baustellen erforschen, weggeworfene Pfandflaschen einlösen, Schrott verkaufen, im elterlichen Betrieb mit anpacken, Gymnasium, Abitiur, BWL-Studium. Heute verbindet er bäuerliche Schlauheit mit akademischer Klarheit, Humor mit Verantwortung und eine gesunde Portion Selbstironie.

Wer gelernt hat, Forellen mit bloßen Händen zu fangen und nicht aufzugeben, bleibt auch in stürmischen Zeiten standfest.

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