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Shine On You Crazy Diamonds

Eine Hommage an eine außergewöhnliche Frau, deren Licht auch in der Dunkelheit weiterlebt

Ich Glaube an Dich

Manchmal begegnet uns ein Mensch, dessen Leuchten sich nicht erklären lässt.

Ein Licht, das nicht vergessen ist

Manche Menschen hinterlassen einen besonderen Eindruck. Nicht allein durch ihr Aussehen oder ihre Art, sondern durch ihre Persönlichkeit, ihre Kraft und die Spuren, die sie im Leben anderer Menschen hinterlassen.

Dieser Beitrag ist einer solchen Frau gewidmet.

Sie war viele Jahre als Kosmetikerin erfolgreich, hat selbstständig gearbeitet und ihren Kundinnen zu mehr Wohlbefinden und Selbstvertrauen verholfen. Gleichzeitig hat sie zwei Kinder großgezogen, Verantwortung übernommen und schwierige Lebensphasen bewältigt. Sie hatte große Pläne und wollte ihrem Leben noch einmal eine neue Richtung geben.

Während der Corona-Zeit erkrankte sie zunächst körperlich. Daraus entwickelte sich eine schwere Depression, die ihr Leben zunehmend veränderte. Vieles, was vorher selbstverständlich war, wurde schwierig. Pläne verloren ihre Bedeutung, Kontakte wurden weniger und die frühere Kraft war kaum noch sichtbar.

Wer sie nur in dieser Lebensphase erlebt, könnte leicht übersehen, was sie bereits geleistet und wie viel Stärke sie in ihrem Leben bewiesen hat.

Ich sehe nicht nur ihre Erkrankung. Ich sehe weiterhin die Frau, die sie war – und die trotz allem noch immer in ihr vorhanden ist.

Auch wenn ein Mensch sein eigenes Licht nicht mehr sehen kann, muss es nicht erloschen sein

Shine On You Crazy Diamond“ ist ein ausuferndes, neunteiliges Epos von Pink Floyd.

Der Song, der auf ihrem 1975 erschienenen Album „Wish You Were Here“ veröffentlicht wurde, ist eine ergreifende Hommage an ihr Gründungsmitglied Syd Barrett, die seinen geistigen Verfall betrauert und gleichzeitig seine frühe, visionäre Brillanz feiert. Hintergrund und Bedeutung: Die Suite ist bekanntlich in zwei Hälften unterteilt, die das Album „Wish You Were Here“ einrahmen (Teile 1–5 eröffnen das Album, Teile 6–9 schließen es ab). Sie enthält David Gilmours ikonisches viertöniges Gitarren-Arpeggio (oft als „Syd-Thema“ bezeichnet), Richard Wrights vielschichtige Synthesizer-Klänge und die tiefgründigen Texte von Roger Waters. 

Die Hommage nahm während der Aufnahmen in den Abbey Road Studios 1975 eine unerwartet unheimliche Wendung. Ein unkenntlicher, untersetzter und kahlköpfiger Syd Barrett betrat unangekündigt das Studio. Es dauerte eine Weile, bis die Bandmitglieder erkannten, dass der Mann in der Ecke ihr alter Freund war – ein Ereignis, das Roger Waters tief erschütterte. Waters in Tränen. 

Für einen tiefen Einblick in die Musikalität und die Keyboard-Ebenen des Tracks:

Teil I: Beginnt mit einem atmosphärischen, Ambient-Summen, das sich zu David Gilmours mitreißendem, bluesigem Gitarrensolo steigert.

Teil II: Führt Richard Wrights mitreißende Synthesizer-Pads und die berühmte viertönige Gitarrensequenz ein.

Teil III: Präsentiert Gilmour und Wright im Mittelpunkt mit ineinander verwobenen, schwebenden Melodien.

Teil IV: Roger Waters beginnt den Gesang, mit Texten, die sich direkt an Barrett richten: „Erinnerst du dich, als du jung warst, du strahltest wie die Sonne.“

Teil V: Schließt die erste Hälfte mit einem ikonischen, jazzigen Saxofonsolo von Dick Parry ab, das direkt in das akustische „Welcome to the Machine“ übergeht.

Teile VI–IX: Die zweite Hälfte baut sich aus einem funkigen, treibenden Rhythmus auf und Ein Synthesizer-Riff (Teil VI) folgt, gefolgt von einem sanften Akustik-Intermezzo (Teil VIII) und endet mit einer getragenen, marschartigen Lobgesangsmelodie (Teil IX).

Dieses Lied wurde für einen Menschen geschrieben, der für seine früheren Freunde beinahe unerreichbar geworden war. Für mich erzählt es noch etwas Weiteres: dass ein Mensch mehr bleibt als seine Erkrankung – und dass jemand sein Licht bewahren kann, wenn er selbst es vorübergehend nicht mehr sieht.

Tatsächlich handelt es sich um eine zusammenhängende Komposition in neun Teilen, die auf dem 1975 veröffentlichten Album Wish You Were Here auf zwei Seiten verteilt wurde: Parts I–V eröffnen, Parts VI–IX beschließen das Album. Der Song enthält den Leadgesang von Bassist Roger Waters und Backing-Vocals von David Gilmour.

Crazy Diamond

Remember when you were young? (Hahahaha)

You shone like the Sun

 

Shine on, you crazy diamond

 

Now there’s a look in your eyes

Like black holes in the sky

 

Shine on, you crazy diamond

 

You were caught in the crossfire of childhood and stardom

Blown on the steel breeze

Come on, you target for faraway laughter

Come on, you stranger, you legend, you martyr, and shine

 

You reached for the secret too soon

You cried for the Moon

 

Shine on, you crazy diamond

 

Threatenеd by shadows at night

And exposed in the light

 

Shinе on (Shine on), you crazy diamond (You crazy diamond)

 

Well, you wore out your welcome with random precision

Rode on the steel breeze

Come on, you raver, you seer of visions

Come on, you painter, you piper, you prisoner, and shine

 

Nobody knows where you are

How near or how far

 

Shine on (Shine on), you crazy diamond (You crazy diamond)

 

Pile on many more layers

And I’ll be joining you there

 

Shine on (Shine on), you crazy diamond (You crazy diamond)

 

And we’ll bask in the shadow of yesterday’s triumph

And sail on the steel breeze

Come on, you boy child, you winner and loser

Come on, you miner for truth and delusion, and shine

Shine on you crazy diamonds

Die Story hinter dem Song „Shine On You Crazy Diamonds“

Shine On You Crazy Diamond“ ist ein ausuferndes, neunteiliges Epos von Pink Floyd.

Der Song, der auf ihrem 1975 erschienenen Album „Wish You Were Here“ veröffentlicht wurde, ist eine ergreifende Hommage an ihr Gründungsmitglied Syd Barrett, die seinen geistigen Verfall betrauert und gleichzeitig seine frühe, visionäre Brillanz feiert. Hintergrund und Bedeutung: Die Suite ist bekanntlich in zwei Hälften unterteilt, die das Album „Wish You Were Here“ einrahmen (Teile 1–5 eröffnen das Album, Teile 6–9 schließen es ab). Sie enthält David Gilmours ikonisches viertöniges Gitarren-Arpeggio (oft als „Syd-Thema“ bezeichnet), Richard Wrights vielschichtige Synthesizer-Klänge und die tiefgründigen Texte von Roger Waters. 

Die Hommage nahm während der Aufnahmen in den Abbey Road Studios 1975 eine unerwartet unheimliche Wendung. Ein unkenntlicher, untersetzter und kahlköpfiger Syd Barrett betrat unangekündigt das Studio. Es dauerte eine Weile, bis die Bandmitglieder erkannten, dass der Mann in der Ecke ihr alter Freund war – ein Ereignis, das Roger Waters tief erschütterte. Waters in Tränen. 

Für einen tiefen Einblick in die Musikalität und die Keyboard-Ebenen des Tracks:

Teil I: Beginnt mit einem atmosphärischen, Ambient-Summen, das sich zu David Gilmours mitreißendem, bluesigem Gitarrensolo steigert.

Teil II: Führt Richard Wrights mitreißende Synthesizer-Pads und die berühmte viertönige Gitarrensequenz ein.

Teil III: Präsentiert Gilmour und Wright im Mittelpunkt mit ineinander verwobenen, schwebenden Melodien.

Teil IV: Roger Waters beginnt den Gesang, mit Texten, die sich direkt an Barrett richten: „Erinnerst du dich, als du jung warst, du strahltest wie die Sonne.“

Teil V: Schließt die erste Hälfte mit einem ikonischen, jazzigen Saxofonsolo von Dick Parry ab, das direkt in das akustische „Welcome to the Machine“ übergeht.

Teile VI–IX: Die zweite Hälfte baut sich aus einem funkigen, treibenden Rhythmus auf und Ein Synthesizer-Riff (Teil VI) folgt, gefolgt von einem sanften Akustik-Intermezzo (Teil VIII) und endet mit einer getragenen, marschartigen Lobgesangsmelodie (Teil IX).

Leuchte weiter, mein Diamant

Vielleicht ist dies eine heimliche Liebe, weil sie keinen Platz in den gewöhnlichen Geschichten findet.

Sie verlangt keine Erklärung und keinen Namen. Sie muss nicht vor der Welt bewiesen werden. Sie lebt in der Sorge um einen Menschen, im Erinnern und in der Hoffnung, dass dieser Mensch eines Tages wieder etwas von seinem eigenen Licht erkennt.

Manche Liebe zeigt sich nicht darin, dass man jemanden festhält. Manche Liebe zeigt sich darin, dass man die Tür offen lässt.

Dass man nicht drängt.
Dass man nicht fordert.
Dass man nicht enttäuscht verschwindet.

Und dass man weiterhin an den Menschen glaubt, selbst wenn dieser gerade nicht an sich selbst glauben kann.

 

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