Gefangen in 3 Dimensionen
Du siehst mehr, als du denkst – aber weniger, als es gibt
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- Bestkes Thomas
- Filosofeeren, Glaow
- Gottes Dimensionen
Punkt → Linie → Fläche → Raum →
Der blinde Fleck der Realität
Wir leben, denken und entscheiden in einer Welt mit drei Dimensionen. Länge, Breite, Höhe – das ist für uns selbstverständlich. Doch was, wenn diese Welt nur ein Ausschnitt ist? Was, wenn es mehr gibt, das wir nicht sehen können – nicht, weil es nicht existiert, sondern weil wir es nicht denken können?
Was wir „Realität“ nennen, ist nur ein Ausschnitt – und wir merken es nicht
Man beginnt zu verstehen, dass eine Perle nicht einfach entsteht.
Sie ist das Ergebnis eines Fremdkörpers,
eines Reizes,
eines kleinen Schmerzes, der nicht abgestoßen wurde –
sondern verwandelt.
Schicht für Schicht.
Geduld.
Zeit.
Stille Arbeit im Verborgenen.
Vielleicht ist es genau das, was man erkennt, wenn man einem besonderen Menschen begegnet:
Dass Schönheit nicht aus Leichtigkeit entsteht – sondern aus Verarbeitung.
Dieser Artikel führt Schritt für Schritt an eine Grenze heran. Nicht abrupt, sondern so, dass man sie selbst erkennt.
Inspiriert hat mich ein Vortrag von Prof. Dr. Werner Gitt mit dem Titel: Ereignisse jenseits von Raum und Zeit.
Es geht um den Zusammenhang zwischen Perspektive und Dimension, die direkt und unmittelbar unser menschliches Miteinander bestimmen.
Perspektive (von lateinisch perspicere = durchschauen) bezeichnet die Art und Weise, wie ein Objekt oder eine Szene aus einem bestimmten Blickwinkel wahrgenommen oder dargestellt wird. Aber auch einen Blickwinkel, eine Zukunftsaussicht oder eine subjektive Sichtweise auf ein Thema („eine andere Perspektive einnehmen“).
Dimension bezeichnet die Ausdehnung, Größe oder die Anzahl der Richtungen, die notwendig sind, um einen Raum, ein Objekt oder einen Zustand vollständig zu beschreiben.
Wie sehr beides miteinander zusammenhängt, ist erstaunlich und vielleicht wird Dir nach diesem Artikel einiges klar. „Das ist mir alles zu hoch.“ So verliess mein jede diskussion, wenn er nicht bereit war, seine unerschütterliche Meinung / perspektive zu verändern. Heute verstehe , welche geistige Anstrengung es benötigt, um überhaupt einen anderen Standpunkt einzunehmen.
Dies ist auch einer der Hauptgünde für die unfassbaren Aggressivitäten, die gerade die Welt beherrschen.
Wir sind gefangen in einer zweidimensionalen und manchmal vielleicht dreidimensionalen Denkweise. Wir können uns kaum vorstellen, dass es nach der 3. Dimension noch unzählige weitere Dimensionen gibt.
Der einfachste Einstieg: Was ist eine Dimension überhaupt?
Eine Dimension ist nichts anderes als eine Richtung, in die man sich bewegen kann.
Oder einfacher gesagt:
Eine Dimension ist eine Ausdehnung.
0 Dimension - der Punkt
Ein Punkt hat keine Ausdehnung.
Keine Länge. Keine Breite. Keine Höhe.
Er ist da – aber nicht sichtbar.
Ein echter Punkt kann nicht gezeichnet werden.
Was wir zeichnen, ist immer nur ein Symbol dafür.
1 Dimension - die Linie
Jetzt passiert etwas Entscheidendes:
Bewege den Punkt in eine Richtung.
Ergebnis: Plötzlich entsteht eine Linie.
Eine Dimension = eine Bewegungsrichtung
Diese Dimension nennen wir: Länge.
2 Dimension – die Fläche
Jetzt kommt eine zweite Richtung hinzu.
Nicht entlang der Linie, sondern quer dazu.
Ergebnis: Eine Fläche
Jetzt haben wir:
- Länge
- Breite
Wir sind in einer zweidimensionalen Welt.
3 Dimension - der Raum
Jetzt fügen wir eine dritte Richtung hinzu.
Ergebnis: Ein Körper (z. B. ein Würfel)
Jetzt haben wir:
- Länge
- Breite
- Höhe
Das ist unsere Welt.
Das ist alles, was wir direkt erleben.
Und jetzt wird es interessant: Können wir einfach weitermachen?
Rein mathematisch: Ja.
Man kann eine vierte Richtung hinzufügen.
Dann eine fünfte.
Dann eine sechste.
Aber hier beginnt das Problem:
Unser Gehirn kann das nicht mehr visualisieren.
Wir können es berechnen.
Wir können es beschreiben.
Aber wir können es nicht sehen.
Wer bis hierhin noch nicht zurückschreckt, dem sei eine Erläuterung über den Hyperwürfel empfohlen. Hyperwürfel sind n-dimensionale Analogien zum Quadrat (n=2) und zum Würfel (n=3). Dabei kann n eine beliebige natürliche Zahl sein.
Was wir sehen, ist nur die Projektion.
Wie ein Schatten.
Der echte Körper existiert – aber nicht in unserem Raum.
So entstehen höhere Dimensionen (die entscheidende Idee)
Die Logik ist immer gleich:
- Punkt → bewegen → Linie
- Linie → verschieben → Fläche
- Fläche → verschieben → Körper
Und jetzt kommt der entscheidende Schritt:
- Körper → verschieben → 4D-Körper
Das ist kein Sprung. Es ist die gleiche Logik – nur außerhalb unserer Vorstellungskraft.
Die Grenze unseres Denkens
Hier kommt die zentrale Erkenntnis:
Wir können nur bis zur dritten Dimension wirklich „sehen“.
Alles darüber ist:
- berechenbar
- beschreibbar
- aber nicht vorstellbar
Das ist keine Schwäche.
Das ist eine strukturelle Grenze unseres Bewusstseins.
Die entscheidende Analogie: Die zweidimensionale Welt
tell dir Wesen vor, die nur in einer Fläche leben.
Sie kennen:
- Länge
- Breite
Aber keine Höhe!
Was sie nicht können
- Sie können keinen Raum sehen
- Sie können nichts „über“ sich wahrnehmen
- Sie können nicht aus ihrer Dimension herausdenken
Was für sie ein Wunder wäre
Wenn wir (als 3D-Wesen):
- ein Objekt aus ihrer Welt „herausheben“
- etwas hineinlegen, ohne Grenze zu durchbrechen
- zwei Dinge verbinden, die für sie getrennt sind
Für sie wäre das übernatürlich.
Für uns ist es trivial.
Und jetzt die unbequeme Wahrheit
Wir sind genau diese Wesen.
Nur eine Stufe höher.
Wir sind dreidimensional.
Und wir denken dreidimensional.
Was das bedeutet
- Wir können niedrigere Dimensionen verstehen
- Wir können unsere eigene Dimension verstehen
- Aber wir können keine höhere Dimension direkt erfassen
Wir können nicht aus unserer Dimension herausdenken.
Das bedeutet:
- Alles, was darüber liegt, erscheint uns „unrealistisch“
- Nicht, weil es nicht existiert
- Sondern weil wir keinen Zugang dazu haben
Warum ist das so wichtig zu verstehen
Diese Erkenntnis verändert alles.
Denn sie stellt eine einfache Frage:
Was, wenn Realität größer ist als unser Denkraum?
Schlussgedanke
Wir sind nicht die Krone der Wahrnehmung.
Wir sind ein Ausschnitt.
Und vielleicht beginnt echtes Verstehen genau dort,
wo unser Vorstellungsvermögen endet.
Weer nicht den ganzen Vortrag hören will, ab ca. Minute 30 wird genau dargestellt, warum wir so begrenzt in unserem Bewusstsein sind.
-
Bestkes Thomas
- Kategorie: Filosofeeren, Glaow
- Tags: Gottes Dimensionen
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